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EU-Kommission: Bulgarien steht unter Migrationsdruck

Foto: BTA

Bulgarien wurde offiziell als eines der EU-Länder eingestuft, die einem Risiko durch Migrationsdruck ausgesetzt sind, berichtete die Brüsseler Korrespondentin des Bulgarischen Nationalen Rundfunks, Angelina Piskowa, unter Berufung auf den ersten Jahresbericht der Europäischen Kommission über das Management von Migration und Asyl.

Das Dokument ist Teil der Umsetzung des Pakts über Migration und Asyl, der im Juni 2026 in Kraft treten soll.

Unser Land wird das Recht haben, eine vollständige oder teilweise Befreiung von seinen Beiträgen zum künftigen Solidaritätsfonds zu beantragen. Hauptgründe für diesen Status sind die hohe Zahl ankommender Migranten, die Überlastung der Aufnahmesysteme sowie die Gefahr, dass Migration von Ländern wie Russland und Belarus als hybrides Druckmittel eingesetzt wird.

Die Europäische Kommission schlägt vor, dass Bulgarien, Belgien, Deutschland, Estland, Irland, Frankreich, Kroatien, Lettland, Litauen, die Niederlande, Polen und Finnland vorrangigen Zugang zu den europäischen technischen und finanziellen Hilfsmaßnahmen zur Bekämpfung der Migration erhalten. Darüber hinaus wird die Lage jedes Landes je nach Entwicklung der Migrationssituation beschleunigt überprüft.


Redakteur: Diana Zankowa

Übersetzt und veröffentlicht von Rossiza Radulowa

Foto: BTA



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